Lagerung radioaktiver Abfälle

Herbstanlass am 29. September 2000 im Felslabor Grimsel

Mit der Lagerung radioaktiver Abfälle verbinden sich besondere Aspekte des Risikos: Ist es möglich, einen sicheren Einschluss radioaktiver Substanzen über Tausende bis Hunderttausende von Jahren zu gewährleisten? Wie soll zum Beispiel mit kommenden Eiszeiten umgegangen werden, den möglicherweise überraschenden Aktivitäten unserer Nachfahren?

Gleichzeitig besitzt das Risiko, das von radioaktiven Abfällen ausgeht, eine starke politische Dimension. Für viele Umweltorganisationen zeigt speziell das Problem der Abfälle die Nicht-Tragbarkeit der Kernenergie auf. Die Bereitschaft der Bevölkerung, vorbereitende Arbeiten für ein Lager in der Nähe des eigenen Wohnorts zu dulden, ist gering. Wie geht die Nagra mit diesen Fragen um, und welche neuen Konzepte zur Lösung dieser Fragen zeichnen sich ab?

VR&S Einladung Herbstanlass 2000 (PDF)

Referatstitel und Referenten des Anlasses

«Aktueller Stand der nuklearen Entsorgung in der Schweiz»
Dr. Markus Fritschi
Bereichsleiter Endlager-Projekte bei der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra)

«Sicherheitskonzepte für die Lagerung radioaktiver Abfälle»
Dr. Piet Zuidema
Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra)

«Kontrollierte geologische Langzeitlagerung und gesellschaftliche Aspekte
Dr. Anne Eckhardt
Expertengruppe Entsorgungskonzepte für radioaktive Abfälle (EKRA)

Aufzeichnungen des Anlasses

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